"Ich mag nicht lesen"


Der aufgestellte 8-jährige Bursche war eigentlich ein guter Schüler. Nur mit dem Lesen tat er sich schwer. Er wurde speziell für das Lesen gefördert, aber es klappte nicht wirklich. Das Vorlesen war sehr holprig und vor allem hatte er auch überhaupt keine Lust, irgendein Buch zu lesen und war nicht zu überzeugen.


Als wir ein paar Glaubenssätze durchtesteten kam heraus „Lesen bedeutet Gefahr“. In einem Gespräch mit der Mutter erzählte sie, dass sie in der Schwangerschaft mit einen Rechtsstreit in der Familie belastet war. Immer wenn wieder ein neuer Brief vom Anwalt im Briefkasten lag, hätte das Durchlesen „Gefahr“ bedeuten können und war mit Angst behaftet. Diese Prägung wurde auf das Kind übertragen, da die Babys noch sehr stark mit dem energetischen Feld der Eltern verbunden sind, vor allem auch mit dem was gedacht, gesagt, gefühlt oder erlebt wurde. Das Kind nimmt dies 1:1 auf und empfindet es als sein Eigenes. So kam die Prägung „Lesen ist gefährlich“ und wirkte sich jetzt auf die schulischen Leistungen aus.


Über die kinesiologische Gehirnintegration konnten wir dann die Umpolung erreichen und den Glaubenssatz umwandeln. Kurze Zeit später berichtete man mir, dass der Bub nun mit Freude lese, er benötigte die Nachhilfe nicht mehr und hatte im Zeugnis ebenfalls eine gute Note für seine „neue Leistung“. Natürlich dürfen die Eltern hier auch noch kräftig mithelfen und das Kind fördern, aber wenn die ursächliche Blockade gelöst ist, geht es viel, viel leichter.